Koh Samui

Gegen fünf Uhr werden wir wach. Laut Fahrplan werden wir gegen 5:40 Uhr in Surat Thani ankommen. Anscheinend ist auf die thailändische Bahn genauso viel Verlass wie auf die deutsche. Obwohl der Zug die Hua Lam Pong Station in Bangkok zehn Minuten eher als planmäßig verlässt, kommen wir etwa 40 Minuten später an unserem Ziel an.Ziellos verlassen wir den Bahnhof und werden auch gleich von den ersten Thais empfangen und zu dem passendem Bus gelotst. Ca. 20 Minuten Shuttlebus und wir erreichen das Pier. Die Gepäckabgabe verläuft ziemlich simpel. Die Leute, die nach Koh Tao wollen, geben das Gepäck zuerst ab, da dies das letzte Ziel der Fähre sein wird. Danach kommt Koh Phangan und dann Koh Samui, was wir als unser erstes Inselziel erklärt haben. 2 1/2 Stunden wir die Fahrt dauern. Nach kurzer Zeit verlassen wir den kleinen Zufluss und fahren aufs offene Meer. Das Braun des Wassers verwandelt sich in ein Blau. Wir lassen links und rechts einige Inseln hinter uns liegen und nach ein paar Stunden später erreichen wir Nathon, der Hauptort von Koh Samui.

Als ersten tropischen Strand haben wir uns Mae Nam Beach ausgeguckt. Von einem Bungalowbesitzer, der uns noch auf dem Schiff angesprochen hat, werden wir zum Mae Nam Beach gefahren. Nachdem wir uns gegen die Bungalowanlage entschieden haben, machen wir uns auf in Richtung östlichen Strandabschnitt. Wir haben falsch kalkuliert und die Entfernung stellt sich als zu weit herausgestellt. Für die Bungalowanlage, die wir uns am östlichen Ende des Strandes aus dem Reiseführer ausgesucht haben, müssten wir noch bestimmt 1km am Strand entlang gehen, was sich bei dieser Hitze und dem schweren Rucksäcken im tiefen Sand als eine wahre Tortour entpuppen würde. Nach etwa 200m geben wir auf, verlassen den Strand und gehen in der Hoffnung auf ein Taxi in Richtung Strasse. Wir überlegen es uns anders und wollen einen Tipp von ein paar Travellern, die wir auf der Khao San Road getroffen haben, nachgehen.
Am Coral Cove angekommen, sind wir von dem 500 Baht, die für den Bungalow mit Fan (Ventilator) verlangt werden, nicht gerade begeistert. Da wir aber fürs Taxi schon 180 Baht gezahlt haben, finden wir uns mit der Lage ab und beziehen den Bungalow. Nach ausführlicherer Visite wird uns klar, dass der hohe Preis wohl auf dem Strand basiert. Der Ventilator funktioniert nicht und der Bungalow ist auch nicht viel komfortabler als der, den wir am nächsten Tag für 300 Baht nehmen werden. Die weisen Steinbungalows liegen in zwei Reihen dicht hinter einer Linie von Kokospalmen am Strand. Die kleine Bucht punktet mit dem typischen Postkartenmotiv und mit Bildern, die man aus Werbung für teure Südseepauschalreisen kennt. Links und rechts vom Strand ragen graubraune bis zu 7m hohe Granitfelsen aus dem Wasser. Auf den Hügeln hinter den Steinblöcken ragen ein paar Hütten aus dem sattgrünem Mix aus Pflanzen und Palmen. Der hellgelbe Strand, das cyanblaue Wasser und der hellblaue Himmel bieten hierzu den perfekten Kontrast. Abends auf der Terrasse zieht das Licht zusammen mit den Insekten auch die Geckos an, die hiermit ihr gefundenes Fressen finden. Nach längerem Beobachten und etlichen Fotos gehen wir ins Bett. Das Einschlafen fält uns nicht leicht. Kurz nachdem man eingenickt ist, wird man wieder von den lauten Rufen des Tokehs geweckt, der anscheinend die Aussenwand des Bungalows ziert.

Nach dem Frühstück am Strand und der Pickup Fahrt, bei der wir wieder am falschen Ende des Strandes (diesmal Lamai Beach) abgesetzt werden, erreichen wir nach einer dreiviertel Stunde Laufen und etlichen Litern Schweissverlust Amity Bngalow. Die Bungalowanlage liegt über einer Erhebung direkt überm feinen Sandstrand. Für 300 Baht beziehen wir die günstigsten Holzhütte, die unseren Ansprüchen genügt. Tagsüber verbringen wir die meiste Zeit am Strand und holen uns auch somit, trotz Lichtschutzfaktor 30 unseren ersten Sonnenbrand. Gegen Abend gönnen wir uns dann noch zwei kühle Chang in einer der vielen Strandbars.

Die folgenden Tage verbringen wir mit schwimmen, lesen und dem erkunden der kleinen Bars an Lamai Beach. In der Kiwi Bar bekommen wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf Neuseeland. Der Besitzer der Kingston Reggae Bar, ein netter ehemaliger Hannoveraner, gibt uns den guten Tipp, die Insel einmal mit einem Moped zu erkunden, was wir dann auch direkt am nächsten Tag tun. Der Big Bhudda an der Nordspitze von Koh Samui, in der Nähe des kitschigen Wat Plai Laem, sieht nur leider bei weitem nicht so interessant aus wie auf den Fotos.
Aufgrund unserer Rückkehr nach Thailand im nächsten Jahr, entscheiden wir uns, unseren Aufenthalt in Thailand auf 4 Wochen zu kürzen. Bei Tour East buchen wir unseren Flug nach Neuseeland auf den 11. Oktober um.
Ein Trip in die Mitte der Insel lässt uns staunen wie gebirgig es hier ist. Nachdem wir das Moped genug gequält haben und die Straße aufhört laufen wir weiter und treffen, neben kleinen Käfern (wie wir später erfahren nennen die Thais sie Takka Tuk) die sich anhören wie Kreissägen (sind auch so laut), auf ein View Point Restaurant. In diesem genießen wir den Überblick über die Insel und schauen schon in Richtung Koh Tao.

6 Gedanken zu „Koh Samui“

  1. hallo ihr zwei!
    eure fotos sind echt klasse! viel spaß euch noch.
    viele grüße aus dem öfteren verregnetem Deutschland von allen anderen und von uns auch…………………………………………………………………………………….
    dorothee und sarah

  2. Hallo markus !! eure bilder sind echt klasse würde jetzt auch gerne mit euch durch thailand reisen abere ich muss leider die schulbank drücken !! wenn alles gut läuft und ich mein abi in der tasche habe würde ich mich gerne mit euch in australien treffen !!! also ihr beiden machts mal gut !! bis die tage nille

  3. Hallo Stephan und Markus,

    danke für Eure tollen Berichte und supertollen Bilder.
    Muss ein supertolles Gefühl sein, dies alles in Natura erleben zu dürfen.

    Liebe Grüße und weiterhin eine erlebnisreiche Reise
    wünscht Euch

    Angelika

  4. hallo ihr beiden !! eure texte gefallen mir sehr gut !
    die bilder sind natürlich auch net schlecht und geben schon einen einblick in die dortige kultur ;)

    hoffe das ihr uns immer schön mit neuen nachrichten versorgt !

    wünsche euch weiterhin eine gute reise

    bis bald

    luis

  5. meine fresse!!! wenn ihr weiter erzählt komme ich noch nach und dann mache ich mit urlaub!! das habt ihr dann davon! also wie gesagt möchte mir das auch gerne mal so in reallive anschauen aber da fehlt leider das geld und der mut dazu! also auch weiterhin so schöne berichte schreiben damit ich wenigstens nen bisschen urlaubsfeeling vom lesen bekomme!

    P.S:linde du ziegensack ich hetze mir hier einen ab von wegen addresse und so und deine ma weiss schon längst bescheid und hat alles schon wech geschickt!!!

    mfg benny

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